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Berichte zu den Spielen vom 22. SÜDKURIER Markdorf-Cup 2010

SC Markdorf - VfB Friedrichshafen  2:2 (1:1)

Um ein Haar wäre dem gastgebenden SC Markdorf eine Überraschung im Auftaktspiel um den diesjährigen SÜDKURIER-Markdorf-Cup gegen den VfB Friedrichshafen gelungen. Die Anfangsviertelstunde verlief ausgeglichen ohne nennenswerte Möglichkeiten für keine der Mannschaften. Das änderte sich in der 14. Minute, als der schnelle Markdorfer Kneissler seinen Gegenspielern über das halbe Feld auf und davon bis in den VfB-Strafraum hinein stürmte. Seinen abschließenden Schuss konnte Gästekeeper Buss nur vor die Füße des mitgelaufenen Karg abklatschen, der sich bedankte und das erste Tor im Turnierverlauf erzielte. Wenige Minuten später lief SCM-Spieler Stefan Strobel mutterseelenallein auf das VfB-Tor zu, verstolperte jedoch diese aussichtsreiche Chance. In der 22. Minute traf dann Senkbeil mit einem 20m-Schuss zum 1:1-Ausgleich. Da sich danach bis zur Pause nicht mehr viel tat, war dies auch der Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel dominierte der VfB das Spiel, blieb jedoch in seinen Offensivbemühungen viel zu harmlos gegen eine gut stehende Markdorfer Defensive. Markdorf kam seinerseits nur noch selten vors Gästetor. Die Markdorfer 2:1-Führung in der 60. Minute resultierte aus einem 25m-Freistoß-Hammer von Karg, bei dem Gästetorwart Kaiser nur wenig Zeit zur Reaktion blieb. Wenig später hätte Karg sogar auf 3:1 erhöhen können, vergab jedoch. Der VfB hielt den Druck aufrecht und hatte mit einem Senkbeil-Freistoß und einem Reiser-Kopfball die Möglichkeiten zum Ausgleich. Diesen erzielte jedoch der Ex-Markdorfer Parton in der 82. Minute mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraum-Ecke aus. Drei Minuten später hatte VfB-Spieler Müller Pech, als er seinen Kopfball auf die Querlatte setzte. So blieb es beim am Ende leistungsgerechten Unentschieden, bei dem kein Klassenunterschied zu erkennen war.

Tore: 1:0 (14.) Karg, 1:1 (22.) Senkbeil, 2:1 (60.) Karg, 2:2 (82.) Parton. - SR: Ebe, Tobias (Kluftern). - Z: 280

VfR Stockach - SV Kehlen  2:1 (1:0)

Der VfR Stockach hat sein erstes Spiel gegen den württembergischen Bezirksligisten SV Kehlen mit 2:1 gewonnen. Nach erstem Abtasten begann die Partie mit einer Großchance für Kehlens Meschenmoser, anschließend verfehlte der Stockacher Maier das leere Tor. Noch vor der Pause war ein Kopfball Yeldes die größte Chance. Direkt danach erzielte Iannone die verdiente Stockacher Führung, als er vor Keeper Hermann am Ball war und das Leder ins Tor spitzelte.
Eine knappe Viertelstunde nach der Pause zeigte Maier seine Torgefährlichkeit und schloss einen Konter clever zum 2:0 ab. Ein Foulspiel samt Platzverweis, das zu einem Strafstoß führte, brachte zwölf Minuten vor dem Ende nochmals Spannung in die Partie. Drews verwandelte zum 1:2 aus Kehlener Sicht und die dezimierten Stockacher gerieten mächtig unter Druck. Trotz erstklassiger Torchancen des SV Kehlen gelang es dem Landesliga-Aufsteiger, den Sieg über die Zeit zu retten.

Tore: 1:0 (35.) Iannone, 2:0 (57.) Maier, 2:1 (78./FE) Drews. - SR: Vicedomini (Gottmadingen). - Z: 200. - Bes. Vork: Gelb-Rot (77.) für Reiser (Stockach).

SC Pfullendorf F-Team  –  TuS Immenstaad   7:0 (3:0)

Zunächst verlief die Partie ausgeglichen, ehe der mit vielen neuen Gesichtern antretende Verbandsligist früh die Kräfteverhältnisse aufzeigte und folglich für die entsprechenden Treffer sorgte. Nach zwanzig Minuten rechtfertigte der aus Überklingen gekommene Neuzugang Kuczkowski mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern den Wechsel in die Verbandsliga. Bis zur Pause legten die Fohlen ein beruhigendes 3:0 nach. Als direkt nach dem Wechsel das vierte Tor für die Regioreserve fiel, war die Partie für den badischen Bezirksligisten endgültig gelaufen. Dessen Schadensbegrenzung klappte nur bedingt, denn Hörtkorn und ein Doppelschlag des Ex-A-Juniors Scherer machten die Favoritenrolle auf den Turniersieg, den sich das F-Team zum Ziel gesetzt hat, mehr als deutlich. Trotz der klaren Kräfteverhältnisse spielte die Sijaric-Elf bis zum Ende ein sehr hohes Tempo und ließ damit auch die Cup-Zuschauer am heutigen Verbandsliganiveau zumindest schnuppern. 

Tore: 1:0 Kuczkowski (20.), 2:0 Hörtkorn (32.), 3:0 Kuczkowski (42.), 4:0 Kuczkowski (47.), 5:0 Hörtkorn (57.), 6:0 Scherer (81.), 7:0 Scherer (85.),   – Schiedsrichter: Schellenberg (Konstanz) – Zuschauer: 80.  

TSV Berg  –  SV Oberteuringen   3:0 (1:0)

Gleich nach Beginn reklamierte der Bezirksligist SV Oberteuringen kräftig und forderte nach einem Foul an Nägele Elfmeter, der ihm aber verwehrt wurde. Mit zunehmender Spieldauer nahm der mit Ex-Pfullendorfern gespickte Landesligist TSV Berg das Heft in die Hand und nutzte gleich einen Ballverlust der Oberteuringer zur Führung. Ata belohnte das schnelle Umschalten mit einem Treffer und überlupfte dabei den aus Salem gekommenen Torwart Krübl clever. Ein sehenswerter Freistoß von Volk wurde von Bergs Keeper Müller entschärft. Dieser Schuss und ein Knaller von Notheis blieben aber die einzigen nennenswerten Szenen für den SVO. Zweimal machte der Landesligist vor der pause noch auf sich aufmerksam, doch Brielmayer und Yildiz versagten aus aussichtsreichsten Positionen. Das 2:0 für Berg direkt nach der Pause war vor entscheidend. Klasse herausgespielt brauchte Cale nur noch einzuschieben. Nachdem Orlando die große Möglichkeit zum Anschluss  ausgelassen hatte, markierte Mazziotta quasi im Gegenzug die Entscheidung.

Tore: 1:0 Yilmaz (15.), 2:0 Kale (48.), 3:0 Mazziotta (76.) – Schiedsrichter: Ebe (Kluftern) – Zuschauer: 110. 

SV Deggenhausertal  –  VfB Friedrichshafen   1:11 (0:3)

Mächtig enttäuscht waren nicht nur die vielen mitgekommenen Fans des SV Deggenhausertal. Eine solche Schlappe hätten die kühnsten Pessimisten nicht erwartet. Die Partie verlief trotz der Torflut zwanzig Minuten ohne Treffer, ehe die Daniel Reiser Show begann. Der Häfler Angreifer markierte mit einem lupenreinen Hattrick den Halbzeitstand von 3:0 für seine Farben. Damit war die Partie schon zum Wechsel entscheiden Reiser legte kurz nach der Pause noch eines drauf und war im Verlaufe der Partie noch zweimal erfolgreich. Der Bezirksligist ergab sich seinem Schicksal, dessen Ehrentreffer - wie sollte es anders sein - seinem Goalgetter Rilli vorbehalten war. Am Ende stand ein 1:11-Debakel aus Sicht der Meier-Elf. Coach Axel war stinkesauer. „Einige meiner Spieler waren nach einer halben Stunde schon am Ende. Das, was hier dann abgelaufen ist, war eine einzige Katastrophe, die sicher noch nicht abgehakt ist“, entschuldigte er sich für das unterirdische Auftreten seiner Jungs. 

Tore: 0:1 Reiser (24.), 0:2 Reiser (37.), 0:3 Reiser (43.), 0:4 Reiser (48.), 0:5 Krüger (55.), 1:5 Rilli  (59.), 1:6 Reiser (61.), 1:7 Senkbeil (64.), 1:8 Nikic (68.), 1:9 N. Di Leo (78.), 1:10 Reiser (85.), 1:11 Müller (88.),   – Schiedsrichter: Karaüz (Lindau) – Zuschauer: 180. 

FV Ravensburg  –  SV Kehlen 1:0 (0:0)

Der Bezirksligist aus Kehlen machte wie schon in der  ersten Partie gegen Berg nun gegen den zwei Klassen höher spielenden Verbandsligisten FV Ravensburg erneut eine sehr gute Figur. In einem typischen 0:0-Spiel gewann der Favorit dennoch durch einen Treffer des aus Friedrichshafen gekommenen Daniel Di Leo in der Schlussminute mit 1:0. Der Bezirksligist ließ die Oberschwaben nicht zur Geltung kommen und initiierte, immer wieder angetrieben durch den auffälligen Rudhard, selbst vielversprechende Aktionen. Gleich zweimal hätte die Reger-Elf nach seiner Vorarbeit in Führung gehen können, doch am Ende fehlte das Quäntchen Glück und die Abgeklärtheit. Ravensburg verdiente sich seine drei Punkte, wenn überhaupt, durch einen Pfostenknaller von Kalteis nach gut einer knappen Stunde. Kurz vor dem Ende setzte Mähr dann noch einen Kopfball über das Kehlener Gehäuse.

Tor: 1:0 D. Di Leo (90.) – Schiedsrichter: Gerster (Oberteuringen) – Zuschauer: 110.

SV Bermatingen  –  TSV Berg   2:5 (2:3)

In einem der bisher besten Spiele dieses Cupjahres setzte sich der TSV Berg dank eines überragenden Torjägers Toni Fiore gegen den südbadischen Neulandesligisten SV Bermatingen durch. Zwar konnte Bermatingens Torjäger Fink den zu weit vor seinem Kasten stehenden Berger Keeper Hornstein schon in der 2. Minute mit einem Lupfer düpieren, doch den weiteren Spielverlauf bestimmte der Württembergische Landesligadritte aufgrund seiner besseren Spielanlage und technischen Reife.  So stellte Kale per Kopfball die Kräfteverhältnisse schnell wieder auf Pari. Danach begannen die Fiore-Festspiele. Der Berger Törjäger, einst in Diensten des SC Pfullendorf und FC Konstanz,  wurde zum einen von seinen Mitspielern erstklassig in Szene gesetzt, bedankte sich zum anderen aber auch mit exzellentem Stellungsspiel und stand somit immer „goldrichtig“. Die vier weiteren Berger Treffer, vorbereitet von Ata und Kale gingen nämlich auf sein Konto. Der zwischenzeitliche Anschluss durch Schirmann konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Nach knapp einer Stunde hatte der TSV den Sieg im Kasten und Bermatingen die Erkenntnis, trotz guter Leistung an einem besseren Gegner gescheitert zu sein.

Tore: 1:0 Fink (2.), 1:1 Kale (10.), 1:2 Fiore (32.), 1:3 Fiore (36.), 2:3 Schirmann (43.), 2:4 Fiore  (48.), 2:5 Fiore (56.) – Schiedsrichter: Rössler (Uhldingen) – Zuschauer: 80.

TuS Immenstaad  –  FC Konstanz   2:3 (1:1)

In einer eher mäßigen Begegnung verpasste der Bezirksligist eine Überraschung. Der erste Abschnitt verlief ausgeglichen, der Konstanzer Neuzugang Gedikoglu markierte nach genau einer halben Stunde die Führung. Schützenhilfe erhielt der Bezirksligist kurz vor der Pause, als ein Konstanzer per Eigentor den Ausgleich besorgte. Nach der Pause dominierten die Immenstaader und hatten gleich zweimal die Möglichkeit in Führung zu gehen, konnten beste Chancen aber nicht nutzen. Das wurde bestraft. Per Konterdoppelschlag vollstreckt durch Graf und Frick setzte sich der ansonsten bieder auftretende FC Konstanz am Ende doch noch durch. Mair kam per Klassedistanzschuss für seine Farben zwar noch zum Anschluss, was aber der Partie keine Wende mehr brachte.

Tore: 0:1 Gedikoglu (30.), 1:1 Eigentor (38.), 1:2 Graf (70.), 1:3 Frick (76.), 2:3 Mair (82.) – Schiedsrichter:
Rommel (Buchheim) – Zuschauer: 30. 

SV Deggenhausertal  –  SC Markdorf   2:1 (1:0)

In einem über weite Strecken guten Derby konnte sich der SV Deggenhausertal mit einem knappen Erfolg gegen die Gastgeber für das im ersten Vorrundenspiel erlittene 1:11-Debakel gegen den VfB Friedrichshafen rehabilitieren. Am Ende stand den Markdorfer Gastgebern die mangelnde Entschlossenheit im Angriff im Wege, sonst hätten sie das verdiente Remis eingefahren. Deggenhausen ging nach einer Unachtsamkeit des SCM durch Torjäger Rilli früh in Führung. Die erste Chance zum Ausgleich vergab der Markdorfer Kneissler eine Viertelstunde später. Kurz darauf scheiterte der Einheimische Adopler. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich vergab jedoch Marchoud kurz vor dem Wechsel,  als er einen an Adopler verwirkten Foulelfmeter links neben das Tor setzte. Die Strafe folgte direkt nach der Unterbrechung. Schorpp markierte per Kopfball das 2:0 aus SV-Sicht. Danach agierte  Markdorf zwar druckvoller, blieb aber im Angriff ohne durchschlagende Wirkung. Als Adopler im zweiten Versuch - zuerst vergab Karg -  der Anschlusstreffer gelang,  nahm das Markdorfer Übergewicht zu. Doch die Eichner-Elf konnte die sich bietenden Möglichkeiten nicht zum Ausgleich nutzen. Aber auch Deggenhausen hätte gegen die nun gelockerte SCM-Defensive noch einen weiteren Treffer erzielen können, war ebenso im Pech. So blieb es beim knappen Sieg der Meier-Elf.

Tore: 1:0 Rilli (5.) 2:0 C. Schorpp (50.), 1:2 Adopler (59.) – Schiedsrichter: Rössler (Uhldingen) – Zuschauer: 140. 

FV Ravensburg  –  VfR Stockach   2:3 (1:2)

Eine Überraschung war das Ausscheiden des Württembergischen Verbandsligisten und mehrfachen Cup-Siegers, trotz der guten Vorstellung des Südbadischen Landesligaaufsteigers, allemal. Die Ruddies-Elf gestaltete die Partie zunächst offen, tauchte aber immer wieder gefährlich in der FVR-Abwehrzone auf und setzte so ihre Nadelstiche. Sintflutartige Regenfälle begleiteten die Partie, wobei die Oberschwaben mit einem Lattentreffer den ersten echten Höhepunkt setzten.  Effektiver spielte Stockach. Ihr Goalgetter Maier markierte quasi im Gegenzug die Führung für den Neulandesligisten. Nur zehn Minuten später erhöhte Januz nach einer sehenswerten Kombination auf 2:0 aus Sicht des VfR. Ravensburg hievte sich unmittelbar vor der Pause mit einem haltbaren Freistoß wieder ins Spiel. Nach dem Wechsel setzte ein erneuter Treffer der Stockacher durch Torjäger Ruddies per Strafstoß den Aufholbemühungen des letztjährigen Cup-Finalisten zunächst ein Ende. Stockach hatte im Anschluss sogar noch die Chance zur Ergebnisverbesserung, scheiterte aber. Der neuerliche Anschlusstreffer der Ravensburger durch Klotz kam zu spät, die bisher erste echte Überraschung beim diesjährigen Markdorf Cup war perfekt.

Tore: 0:1 Maier (25.), 0:2 Januz (38.), 1:2 Fiesel (70.), 1:3 Ruddies (76.), 2:3 Klotz (82.) – Schiedsrichter:
Ebe (Kluftern) – Zuschauer: 75. 

SV Oberteuringen – SV Bermatingen 3:1 (3:0)

Obwohl es für beide Teams in dieser Gruppe um nichts mehr ging, der Württembergische Landesligist TSV Berg hatte sich mit Erfolgen gegen beide Kontrahenten bereits für das Halbfinale qualifiziert, legten die Teams eine engagierte erste Hälfte an den Tag. Den ersten Aufreger präsentierte der aus Salem nach Oberteuringen gekommene Notheis mit einem Warnschuss über das Tor. Bermatingen hielt ausgleichend dagegen, war zunächst aber nur bis zur Strafraumgrenze gefällig. Seine erste Chance vergab Heimgartner mit einem knapp verzogenen Freistoß. Richtig unterhaltsam waren dann aber die Schlussminuten des ersten Abschnittes. Innerhalb von nur zwei Minuten schlug es gleich dreimal im Bermatinger Gehäuse ein. Zuerst ließ Volk den Bermatinger Keeper Gruber mit einem Freistoßtor aus knapp vierzig Metern schlecht aussehen, ehe Notheis erneut per Weitschuss, diesmal aus rund fünfundzwanzig  Metern, noch eins draufsetzte. Dem nicht genug. Quasi mit dem Pausenpfiff war erneut Notheis zur Stelle und markierte per Kopfball das 3:0 aus Oberteuringer Sicht. Schirmann konnte für Bermatingen zehn Minuten nach dem Wechsel den Anschluss erzielen,  zu mehr langte es jedoch nicht. Beide Trainer nutzen ihre Auswechselmöglichkeiten zum Testen, was den Spielfluss insgesamt aber hemmte.

Tore: 1:0 Volk  (43.), 2:0 Notheis (44.) 3:0 Notheis (45.), 3:1 Schirmann (55.)  – Schiedsrichter:  Störk (Wald) – Zuschauer: 100. 

FC Konstanz – SC Pfullendorf „F-Team“ 0:7 (0:1)

In dieser Partie ging es um den Gruppensieg. Gesucht wurde der Halbfinalgegner des TSV Berg. Beide Teams tasteten sich vornehmlich im Mittelfeld ab, Torszenen waren zunächst Mangelware. Einen der ersten gelungenen Angriffe schlossen die Fohlen dann erfolgreich ab. Scherer profitierte von der guten Vorarbeit durch Staikov und Frick. Dass es nach der Pause für den Ex-Landesligisten aus der Konzilstadt noch knüppeldick kommen sollte, war zum Pausenpfiff nicht abzusehen, denn Neuzugang Gedikoglu kam einen Bruchteil zu spät, sonst wäre sein Team mit einem Remis in die Kabine gegangen. Wie bei diesem Cup fast schon Usus, kam nun die Zeit eines einzelnen Akteurs. Der aus der SCP-Jugend zu den Fohlen aufgerückte Sebastian Stark stürzte die Konstanzer mit vier Treffern und einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur neun Minuten in ein Debakel. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Scherer mit dem 7:0 aus sicht der Fohlen.

Tore: 0:1 Scherer  (26.), 0:2 Kalludra (56.) 0:3, 0:4, 0:5, 0:6 Sebastian Stark (77.,79.,85.,86.), 0:7 Scherer (89.)  – Schiedsrichter:  Renner (Thalheim) – Zuschauer: 80.

VfB Friedrichshafen – VfR Stockach 2:0 (0:0)

Der VfB begann überlegen, dominierte die Partie und hatte folgerichtig die ersten Chancen, doch aus spitzem Winkel vergaben die Friedrichshafener die beste Gelegenheit. Auch in der Folge hatte der „Hafen“ mehr vom Spiel, Stockach kam nie auf dem Kunstrasenplatz zurecht und es dauerte bis zur Mitte der ersten Halbzeit, ehe Stockach das erste Mal gefährlich vor das VfB-Tor kam. Ganz anders die Württemberger, die immer wieder gute Angriffe vortrugen, doch dem Verbandsligaabsteiger klebte das Pech an den Stiefeln. Nach der Pause hatte Stockach eine weitere Möglichkeit, doch der gut leitende Schiedsrichter Rößler verweigerte dem vermeintlichen Führungstreffer der Stockacher durch Torsten Ruddies die Anerkennung wegen Abseitsstellung. Dann kam der VfB Friedrichshafen doch noch zur Führung. Im Anschluss an eine Ecke kam eine Kopfballverlängerung zu Tuncay, der das Leder im Kasten unterbrachte. Nun endlich warf Stockach alles nach vorne, Friedrichshafen konterte. Einer dieser Konter führte dann zehn Minuten vor dem Ende zum zweiten Treffer. Einen Steilpass schloss Reiser zum 2:0 ab (80.). Der VfB Friedrichshafen vergab weitere gute Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu gestalten.

Tore: 1:0 Tuncay (65.), 2:0 Reiser (85.). – Z.: 80. – SR: Rößler (Uhldingen)

TSV Berg – SC Pfullendorf F-Team 2:3 (1:1)

In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab, ehe ausgerechnet Ex-F-Team-Spieler Silvio Battaglia den TSV Berg, in der vergangenen Saison Dritter der württembergischen Landeslig, Staffel IV, in Führung brachte. Der SCP dagegen vergab die erste Chance durch Kalludra. Doch dann glich derselbe Spieler aus und Hepp brachte sein Team in Führung, Yilmaz schaffte für Berg den erneuten Ausgleich, doch Nico Schneck entschied mit seinem Treffer die Partie und brachte den SCP II ins Finale.

Tore: 1:0 Silvio Battaglia (9.), 1:1 Kalludra (17), 1:2 Hepp (51.), 2:2 Yilmaz (60.), 2:3 Nico Schneck (70.). – SR: Ebe (Kluftern)

VfB Friedrichshafen - SC Pfullendorf II  3:1 (2:1)

Nach den ausgiebigen Regengüssen bei den Halbfinalspielen hatten die Organisatoren des SÜDKURIER-Markdorf-Cup beim Finale mehr Glück. Bei idealem Fußballwetter ging es für Titelverteidiger VfB Friedrichshafen und das Pfullendorfer F-Team, die „beiden besten Mannschaften des Turniers“, so Peter Posprich vom SC Markdorf, um den Cupsieg. Den besseren Start hatte dabei der VfB Friedrichshafen, der gefälliger kombinierte, ohne allerdings gefährlich vor das Pfullendorfer Tor zu kommen. Bis Daniel Reiser nach einer knappen Viertelstunde zuschlug: Der Torjäger in Diensten des VfB reagierte nach einem Eckball am schnellsten und brachte das Leder zur 1:0-Führung im Pfullendorfer Tor unter. Eine erneute Viertelstunde später erhöhte sein Kollege Ibrahim Alturan auf 2:0. Das war der Weckruf für die Pfullendorfer, die jetzt viel druckvoller aufspielten und mit einem sehenswerten Freistoßtreffer von Todor Stajkov in der 32. Minute den Anschluss schafften.

Nach dem Wechsel sahen die 220 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der VfB Friedrichshafen verteidigte aber mit solider Defensivarbeit den Vorsprung. Als dann der Pfullendorfer Torschütze mit Gelb-Rot vorzeitig den Platz verlassen musste, war die Luft raus bei der Regionalliga-Reserve. Kalludra hatte zwar noch eine gute Chance, den Ausgleich zu erzielen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Die Entscheidung fiel dann per Elfmeter: Senkbeil verwandelte eine Viertelstunde vor Schluss sicher zum 3:1. Danach tat der VfB Friedrichshafen nur noch das Nötigste und feierte am Ende nach 2009 den erneuten Sieg beim SÜDKURIER-Markdorf-Cup.

Tore: 1:0 (14.) Reiser, 2:0 (29.) Alturan, 2:1 (32.) Stajkov, 3:1 (74./FE). – SR: Pace (Engen). – Z: 220.

 

Auszeichnungen

bester Torschütze: Daniel Reiser (VfB FN) mit 8 Toren
bester Torwart: Dominik Buss (VfB FN)
bester Turnierspieler: Daniel Hörtkorn (SCP F- Team)
fairste Mannschaft: SV Bermatingen




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© Letzte Änderung am: 21.10.2011