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70jähriges Jubiläum

Vom Freitag, 27. Juni – Sonntag, 6. Juli 1980 feierte der SC Markdorf sein 70-jähriges Bestehen. Zum Festbankett konnte der 1. Vorsitzende Kurt Rauch Altbürgermeister Gerhard Thiede, Bürgermeister Eugen Baur, Bezirksvorsitzender Karl Martin, Staffelleiter Klaus Konstanzer und Staffelleiter Kurt Beutekamp begrüßen. Abteilungsleiter Hans Schropp kam in seiner Ansprache erstmals auf die Raumnöte im Vereinsheim zu sprechen. Bürgermeister Baur überbrachte die Glückwünsche der Stadt Markdorf und versprach bei der Abhilfe der Raumnöte dem SC Markdorf zu helfen, wenn die städtischen Finanzen es erlauben. Als verdiente Männer des Sportclubs wurden mit der goldenen Ehrennadel geehrt: Siegfried Frei, Karl- Friedrich Gratwohl, Paul Jäger, Jakob Koch, Lothar Konzet, Manfred Kretschmer, Josef Preiser, Kurt Rauch, Walter Rothmund, August Strobel, August Thum, Theo Trcka, Emil Ziegler, Hermann Zimmermann, Fritz Kraus und Günter Ehinger.  

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt:  

Fritz Dräger, Karl Rauch, Josef Stark, Karl Stark, Karl Vogt, Bernhard Strobel.  

Carlos Sancho gab nach neun Jahren sein Amt als Jugendleiter ab. Während seiner Zeit konnte die Zahl der Juniorenmannschaften stetig erhöht und somit sämtliche Jahrgänge gestellt werden.  

In einem Fußball- Gaudi- Spiel gewannen die Vereinsvorstände gegen die Stadtverwaltung mit 4 : 2. Leider war bei dieser Jubiläumswoche das Wetter dem SC Markdorf überhaupt nicht gut gesonnen. Strömender Regen an fast allen Tagen erschwerten die Abwicklung. So mussten fast alle Spiele auf dem Hartplatz ausgetragen werden. Bei 29 teilnehmenden Mannschaften schlug im Endspiel des Grümpelturniers der Skiclub Markdorf den Freitagsstammtisch Krone mit 1:0. Am Turnier der Landes- und Bezirksligavereine nahmen der SV Bermatingen, TSV Fischbach, SpVgg F.A.L., SC Friedrichshafen, FC Uhldingen und FC Rot- Weiss Salem teil. Turniersieger wurde der SV Bermatingen. Das Turnier für Kreisliga A und B Mannschaften bestritten der SV Oberteuringen, FC Partenen, FC Kluftern, SV Homberg / Limpach, Spfr. Ittendorf / Ahausen und die Spfr. Deggenhausertal. Der SV Oberteuringen ging als Sieger aus diesem Turnier hervor. In den Hauptspielen trafen aufeinander:  

   VfB Friedrichshafen     -   DJK Konstanz               1 : 1
   SC Markdorf                 -  SV Kreßbronn               1 : 1
   SC Markdorf II             -  SV Kreenheinstetten     4 : 0

Spielbericht 1980 – 1985

Spielertrainer beim SC Markdorf

Für die Spielrunde 1980/81 wagte die Vorstandschaft des SC Markdorf neue Wege. Mit Michael Krause wurde ein 26-jähriger Spielertrainer verpflichtet. Michael Krause war bereits beim FC Mühlheim in der 2. Bundesliga im Einsatz. Das Risiko lohnte sich für den SC Markdorf. Michael Krause war ein Glücksgriff und führte bereits in seinem ersten Trainerjahr den SC Markdorf 1980/81 zur Meisterschaft und Wiederaufstieg in die Landesliga. Das Meisterstück wurde bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag des Stadtfestes mit einem 4:1 Heimsieg gegen Nordstern Radolfzell vor einer imposanten Zuschauerkulisse gemacht. Nach dem Schlusspfiff spielte die Stadtkapelle unter Leitung von Vizedirigent Albert Vogler den erfolgreichen Fußballern ein Ständchen. Auch Werner Fessler vom SV Bermatingen gratulierte mit einem riesigen Blumenstrauss. Nach den allerersten Freuden und Siegestaumel wurde dann abends auf dem Stadtfest in der Hütte des SC Markdorf gefeiert.

Im Winter 1980/81 schufen die Gebrüder Norbert und Alfons Viellieber mit ihren Eltern dem Sportclub ein neues Domizil für das Stadtfest, die „Kleine Viehweide".

Bezirksliga- Meister 1980/81

Stehend v.l.: Abteilungsleiter Hans Schropp, Manager Siegfried Frei, Anton Rist, Josef Fischer, Konrad Gutemann, Franz Pichler, Henryk Conz, Markus Hörmann, Spielertrainer Michael Krause, Walter Löw, Winfried Koch, Siegfried Hübner, Norbert Viellieber.

Kniend v.l.: Alfons Viellieber, Harald Geng, Volker Jochum, Reinhold Karg,Mario Kretschmer, Siegfried Steuer, Stefan Wischt.

Für die Spielrunde 1981/82 blieb Michael Krause Spielertrainer beim SC Markdorf. Der Start in die Landesliga verlief verheissungsvoll und der SC Markdorf war erstmals in dieser Klasse an der Tabellenspitze zu finden. Punktgleich mit dem Vierten belegte man am Saisonende den 6. Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft wurde Meister in der Kreisliga B und schaffte den Aufstieg in die Kreisliga A.

2. Mannschaft Aufstieg in die Kreisliga A 1981/82

stehend v.l.: Betreuer Wilhelm, Posprich, Leberl, Mildner, Matysiak,

Rinkenburger, Gutemann, Brehmenkamp; kniend v.l.: Mattes, Schmidt,

Looser, Raming, Steffelin, Keller (es fehlen: Koch u. Restle).

Michael Krause zog es dann als Spieler zum FV Ravensburg. Als Trainer entschied man sich beim SC Markdorf für Franz Herbst. Nach einigen Startschwierigkeiten steigerte sich der SC Markdorf in der Rückrunde und belegte mit gesichertem Abstand zu den Abstiegsplätzen den 13. Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft schaffte in der Kreisliga A den Klassenerhalt nicht und musste absteigen.  
Manfred Kretschmer beendete seine Laufbahn als Schiedsrichter. Von 1956 bis 1983 war er für den SC Markdorf Schiedsrichter. Davon leitete er 18 Jahre Spiele in der Amateurliga und war zwei Jahre als Linienrichter in der 2. Bundesliga aktiv.  
1983 wurde dann auch mit dem Bau eines neuen Vereinsheims begonnen.  
Ein sehr schlechtes Jahr erwischte der SC Markdorf in der Runde 1983/84. Nach einem schwachen Start stand man auf dem letzten Tabellenplatz und trennte sich von Trainer Franz Herbst. Karl Bross kam als neuer Trainer. Die Trainingsbeteiligung ließ aber auch bei ihm zu wünschen übrig. Als der Abstieg dann nur noch theoretisch aufzuhalten war trennte sich der SC Markdorf auch von Karl Bross und Alfons Viellieber übernahm als Spielführer auch das Amt des Trainers. Doch auch bei dieser Variante trat keine Besserung mehr ein und so stieg man mit ganzen sieben Pluspunkten ab. Mit 33 zahlenden Zuschauern im letzten Spiel schien der Tiefpunkt des SC Markdorf erreicht zu sein und der Blick in die Zukunft war nicht rosig. Der SC Markdorf hatte in dieser Runde offensichtlich an der falschen Stele ausgewechselt. Siegfried Frei beendete zu Beginn der Runde seine Tätigkeit als Manager der 1. Mannschaft. An seine Stelle trat während der Saison Dieter Gschoßmann.
Die B- Junioren errangen die Meisterschaft in der Normalstaffel.

Rasenspielfeld in gutem Zustand

Im Sommer 1984 wurde zum wiederholten Male der Versuch unternommen, den Rasenspielplatz trockener zu legen. Seit der Einweihung 1964 war es stets ein Problem für den SC Markdorf, dass nach Regenfällen erst mehrere trockene Tage folgen mussten um wieder auf dem Rasenspielfeld antreten zu können. Die Kultivierung des Rasens wurde von einer Spezialfirma mit zweijähriger Garantie ausgeführt. Zur Zufriedenheit aller hatte diese Instandsetzung erstmals vollen Erfolg und in der folgenden Spielrunde konnten die meisten Spiele auf dem Rasenspielfeld abgehalten werden.  

Für die Saison 1984/85 verpflichtete der SC Markdorf wiederum Michael Krause als Trainer. Mit ihm kamen auch einige Spieler wieder zum SC Markdorf zurück. Zum zweiten Male sollte sich Michael Krause als Glücksgriff erweisen. In einer imponierenden Vorrunde erspielte sich der SC Markdorf vier Punkte Vorsprung und ein sehr gutes Torverhältnis, Überraschend konnte dann in der Rückrunde an die Leistungen der Vorrunde nicht mehr angeknüpft werden. Der Tabellenzweite Überlingen konnte sogar noch zwei Spieltage vor Rundenende nach Punkten gleichziehen. Im letzten Heimspiel gegen FC Rot- Weiss Salem wiederum am Stadtfest- Sonntag konnte dennoch mit einem 4:0 Sieg die Meisterschaft gefeiert werden. Mit einem Geschenk gratulierte der Vorsitzende Manfred Nolle vom FC Rot-Weiß Salem der Mannschaft.

Meister der Bezirksliga Bodensee 1984/85

stehend v.l.: Betreuer Gerd Gschoßmann, Bernhard Waldvogel, Gerhard Waldvogel, Stefan Wischt, Winfried Koch, Michael Sancho, Spielertrainer Michael Krause, Franz Pichler, Rainer Reisch, Norbert Viellieber, Abteilungsleiter Hans Schropp

kniend v.l.: Michael Altmann, Alfons Viellieber, Patrick Kessler, Edgar Huber, Klaus Bubeck, Carlos Sancho, Manfred Raming, Volker Jochum, Jack Mattes

 Pressenotiz: ----technisch beste Mannschaft ihrer Klasse in der Region !!

Die 2. Mannschaft erreichte in der Kreisliga B Staffel X den 9. Tabellenplatz.

 

Die C- Junioren errangen in der Bezirksstaffel ungeschlagen den Meistertitel.

Die B- Junioren erreichten in der Kreisstaffel die Meisterschaft.

Die E- Junioren wurden Meister der Normalstaffel.

 

Nach 15 Jahren als Kassier für den SC Markdorf musste Lothar Konzet dieses Amt aus

gesundheitlichen Gründen aufgeben. Auch Erwin Knoblauch gab nach 16 Jahren

Schriftführer dieses Amt in jüngere Hände. So verabschiedeten sich im Jubiläums- und

Aufstiegsjahr zwei langjährige aktive Mitglieder aus der Vorstandschaft.

Senioren 1985

Die Senioren des SC Markdorf sind der Beweis, dass die Fußballschuhe nach der

aktiven Zeit noch lange nicht an den berühmten Nagel gehängt werden müssen. Spaß

am Spiel statt gnadenlose Punktejagd, Kameradschaft statt Konkurrenz, gesellige

Bierchen statt Askese

Senioren- Mannschaft 1985

Stehend v.l.: Günther Reiß, Johann Brecht, Manfred Fischer,

Karl Burth, Theo Kausch, Manfred Faden, Lothar Regel, Peter

Schmidt; kniend v.l.: Walter Berger, Jakob Koch, Reinhard

Hartel, Hugo Brecht, Hans- Peter Leichtle, Ernst Knoblauch

A – Junioren 1985

Stehend v. l.: Trainer Volker Jochum, Rieche, Grünewald,

Rieder, Henninger, Widmer, Wiezorreck, Sunar

Kniend: Selg, Burggraf, Jehle, Mauch, Schöttke (fehlt Haggemüller)

B – Junioren 1985

Stehend v. l.: Trainer Ehinger, Sutter, Müller, Alferi, Siebert,

Hofbauer, Rössler, Vidakovic, Trainer Müller.

Kniend: Reiner, Ehinger, Kausch, Stolze, Brielmayer, Weiß.

 

Meister in der Kreisstaffel II

 

C1 – Junioren 1985

Stehend v. l.: Calo, Schwenninger, Rist, Pominio, Rössler, Maunz,

Trainer D`Alonzo, kniend: Dummel, Schuck, Bäder, Semenik, Weh,

D`Alonzo (es fehlt: Betreuer F. Bäder)

 

Meister in der Bezirksstaffel Bodensee

C2- Junioren 1985

Stehend v. l.: Stolz, Mattes, Askyn, Klöck, Öcden, Hörmann,

Beck, Trainer Rist. Kniend: Frick, Kriebele, Frei, Ertugrol,

Zyganik, Martina Frick, Ziegmann.

 

D – Junioren 1985

Stehend v. l.: Trainer Höhn, Ehinger, Mock, Torossi, Vucovic,
Nadelstumpf, Koler, D`Amico, Trainer Volkmer. Kniend:
Amelio, Kessler, Semenik, Rinkenburger, Neumann, Kugler

E – Junioren 1985

Stehend v. l.: Trainer Denniger, Lorenzer, Frick, Eggert, Schulz,

Wagishauser, Magic, Trainer Langenstein. Kniend: Ak, Arvay,

Ziegmann, Hahn, Wucherer, Brecht, Menafra, Frei.

 

Meister in der Kreisstaffel III

F – Junioren 1985

Seit langer Zeit ist es nun dem SC Markdorf gelungen, eine erfolgreiche F-

Juniorenmannschaft, die zur Zeit in einer Freundschaftsrunde teilnimmt,

zu gründen. Der Initiative von Trainer Johann Brecht ist es zu verdanken,

dass die jüngste Mannschaft und der eventuelle Nachwuchs des SC Markdorf für die weiteren Jahre und Jahrzehnte zur Verfügung steht.

Jugend- Betreuer 1985

Stehend v. l.: J. Brecht (F), W. Volkmer (D), W. Schulz (E), M. Höhn

(D), Stettan (C2), K. Rist (C2), D`Alonzo (C1), V. Jochum (A),

Sitzend: F. Bäder (C1), R. Denniger (E), L. Regel (Jugendleiter), G.

Ehinger (B), H. Müller (B)

Jugendbetreuer

In der Junioren -Fußballabteilung des SC Markdorf spielen derzeit  (1985) sieben Mannschaften von den A – bis F- Junioren. Gerade diese vielen Jugendlichen sind es, die die Abteilung Fußball optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Aber was wäre die vom Sportgeist getragene Junioren - Abteilung ohne die vielen Idealisten, die selbstlos ihre Arbeit verrichten. An vorderster Stelle stehen hier die Trainer und Betreuer der Juniorenmannschaften, aber auch die vielen Erwachsenen, die sich für die Betreuung der Jugendlichen zur Verfügung stellen.

75jähriges Jubiläum

Festprogramm

 

Freitag, den 26. Juli 1985

20.00 Uhr                   Festbankett in der Stadthalle

                                    Musikalische Umrahmung durch die Bläserschule Markdorf

                                    Tanz mit der Tanzkapelle „Carolin“

 

Samstag, den 27. Juli 1985

10.00 Uhr                   Jugendtag. Spiele sämtlicher Markdorfer Jugendmannschaften

14.30-16.00 Uhr         Kasperletheater im Festzelt für die Kleinsten

18.00 Uhr                   Gaudispiel Stadtrat gegen Vereinsvorstände

20.00 Uhr                   Tanz mit „Carolin“

 

Sonntag, den 28. Juli 1985

08.30 Uhr                   Gottesdienst

10.00 Uhr                   Frühschoppenkonzert mit der Stadtkapelle Markdorf

                                    Tischtennisturnier für Jedermann in der Festhalle Leimbach

11.00 Uhr                   Bezirksklassen-Turnier

18.30 Uhr                   Vorführung des Hundevereins Markdorf

19.30 Uhr                   Schaukampf der Ringerabteilung gegen Stockach

                                    Tischtennis- Demonstrationsspiel

 

 

 

 

 

Montag, den 29. Juli 1985

16.30 Uhr                   Jugendfußballspiele

18.00 Uhr                   Spielballübergabe durch Fallschirmspringer

18.30 Uhr                   Hauptspiel SC Markdorf (verstärkt) gegen

                                    Borussia Mönchengladbach

 

 

Dienstag, den 30. Juli 1985

20.00 Uhr                   DIA- Vortrag der Tischtennis- Abteilung in der Sparkasse

 

Mittwoch, den 31. Juli 1985

18.30 Uhr                   Endspiele der Bezirksklassen- Turniere vom Sonntag

21.00 Uhr                   Siegerehrung im Festzelt

21.20 Uhr                   Verlosung von 5 Freifahrten mit dem Heißluftballon

                                    vom HOT AIR TEAM WILHELM

 

Freitag, den 02. August 1985

17.30 Uhr                   Vereinsmannschaften- Turnier

20.00 Uhr                   Senioren II gegen A- Junioren- Mannschaft von 1962/63

 

Samstag, den 03. August 1985

10.00 Uhr                   Vereinsmannschaften- Turnier

17.00 Uhr                   SC Markdorf II – FC Heilsbronn I

20.00 Uhr                   Tanz und Unterhaltung mit den „Tiroler Spitzbuam“

                                    bekannt aus Funk und Fernsehen

Sonntag, den 04. August 1985

10.00 Uhr                   Frühschoppenkonzert mit den „Tiroler Spitzbuam“ im Festzelt

13.30 Uhr                   Turnierendspiele der Vereinsmannschaften

15.30 Uhr                   Gymnastikeinlagen des Turnvereins Markdorf

16.00 Uhr                   Start von zwei Heißluftballons

17.00 Uhr                   Seniorenspiel SC Markdorf – VfB Friedrichshafen

18.45 Uhr                   SC Markdorf I – VfB Friedrichshafen I

Festbankett in der Stadthalle

Am Freitag, 26. Juli 1985, fand in der Stadthalle ein offizielles Festbankett anlässlich des

75-jährigen Jubiläum statt, zu welchem der Sportclub Markdorf geladen hatte. SCM-

Vorsitzender Kurt Rauch konnte zahlreiche Mitglieder, Freunde und Gäste begrüßen.

Abteilungsleiter Hans Schropp als Festredner spannte kurz und prägnant den Bogen

aus den Tagen der Gründerzeit bis zum 75-jährigen Jubiläum. Zahlreiche

Glückwünsche und Geschenke gab es für den Jubiläumsverein, selbst der Deutsche

Fußballbund ließ grüßen. Die offiziellen Glückwünsche überreichte der

geschäftsführende Vorstand des SBFV, Herr Anton Keller aus Stockach.

Höhepunkt des Festbanketts waren die zahlreichen Ehrungen verdienter Mitglieder,

welche vom 1. Vorsitzenden Kurt Rauch, 2. Vorsitzenden und Abteilungsleiter Fußball

Hans Schropp und dem Ehrenvorsitzenden Emil Walser vorgenommen wurden.

 

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt:

 

Alexander Bublin, Franz Dreher, Max Klotz, Lothar Konzet, Berthold Keckeisen,

Erwin Knoblauch, Walter Rothmund, Helmut Stehle, Otto Stehle, August Strobel,

Hermann Uricher und Alfons Viellieber sen.

 

Mit der goldenen Ehrennadel wurden ausgezeichnet:

 

Eugen Ainser, August Birkle, Fritz Bitzenhofer, Edwin Blödt, Fritz Bäder, Georg Bäder,

Hermann Brugger, Gerd Thiede, Eugen Dieter, Hans Englisch, Joachim Günther,

Eugen Graf, Siegfried Hummel, Bruno Keckeisen, Ernst Knoblauch, Eugen Müller,

Hans Müller, Werner Oßwald, Karl Restle, Wolfgang Schulz, Bernd Struzyna, Herbert

Urban, Leo Vier, Alfons Viellieber jun., Albert Vogler, Ernst Vogler, Albert Weber,

Eugen Wiech und Wolf Zimmermann.

 

Die silberne Ehrennadel bekamen überreicht:

 

Kurt Arnegger, Lothar Arnegger, Ernst Arnegger, Horst Badowski, Berthold Brunner,

Johann Brecht, Lothar Bisinger, Otto Dietrich, Manfred Fischer, Manfred Frei,

Bernhard Felder, Eduard Kleinhans, Arno Holstein, Karl Meier, Horst Mager, Karl-

Heiz Mauch, Franz Mock, Joachim Muff, Franz Oeß, Fritz Rössler, Hans Schropp, Ivo

Steffek, Otto Steuer, Konrad Vogel, Oskar Weiss und Kurt Zöller.

Erwin Knoblauch ausgezeichnet

Anlässlich des Fußball- Bezirkstages 1985, der in Würdigung des SCM- Jubiläums in

der Stadthalle Markdorf abgehalten wurde, erhielt Erwin Knoblauch (rechts im Bild) aus der Hand  des Bezirksvorsitzenden Karl Martin die Ehrennadel in Silber des Südbadischen Fußballverbandes verliehen.

Knoblauch gehörte seit Jahrzehnten zu den verdienten Männern des SC Markdorf. Sein „Leben für den Fußball“ war geradezu sprichwörtlich. Früher selbst aktiver Spieler, gehörte er nach dem Kriege zu den Wiedergründern des Vereins und danach jahrzehntelang dem Vorstand an.

 

Rekordbesuch gegen Borussia Mönchengladbach

Zum besonderen Erlebnis für die aktiven Fußballer des SC Markdorf (verstärkt durch einige Spieler von Nachbarvereinen) wurde das Freundschaftsspiel gegen den mehrfachen Deutschen Meister und Pokalsieger Borussia Mönchengladbach anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des SC Markdorf 1910 e.V.

Vor über 3000 Zuschauern konnten sich die Spieler mit echten Profi- Fußballern messen. Mönchengladbach gewann das Spiel erwartungsgemäß mit 8:0 (5:0). Vor dem Anstoß kam es zum Wimpeltausch zwischen den beiden Spielführern Alfons Viellieber und Hans-Günter Bruns.

Erinnerungsbild vor dem Spiel


Bau eines neuen Vereinsheims

Beginn            1983

Fertigstellung 1985 (sportlicher Teil)

 

Nach unzähligen Arbeitsstunden konnte im Frühherbst 1985 der sportliche Teil des

neuen Vereinsheimes fertiggestellt werden. Besonders erwähnenswert ist Ivo Stefek,

der jede freie Minute für den Bau investiert hat: Weitere Mitglieder waren u.a. Karl

und Ernst Burth, Peter Schmidt, Alfons Viellieber sen., Alfons und Norbert Viellieber,

Helmut Stehle, Kurt Rauch, Fritz Bäder, Joachim Günther, Eduard Kleinhans,

Hans-Peter Leichtle, Wolfgang Bäder und Helmut Kaum.

In der Saison 1985/86 verließ Spielertrainer Michael Krause den Verein in Richtung FC Ahaus, Nordrhein- Westfalen, und sein Nachfolger wurde Siegfried Hübner. Doch nach einer ganz schwachen Vorrunde trennte man sich im November von Siegfried Hübner und Michael Krause kehrte wieder auf die Kommandobrücke des SC Markdorf zurück, da es beim FC Ahaus auch nicht nach seinen Vorstellungen verlief. Die Vorrunde beendete man mit dem letzten Platz. Mit einigen neuen Spielern und einer tollen Rückrunde belegte der SC Markdorf in der Landesliga Südbaden Staffel III nach Rundenende den 12. Tabellenplatz.

 

Die 2. Mannschaft erreichte in der Kreisliga B Staffel XI den 3. Tabellenplatz.

Vereinsheim wird offiziell eingeweiht

Am Donnerstag, 10. April 1986, wurde im Rahmen einer Feierstunde die offizielle Einweihung des SCM- Vereinsheims vorgenommen, die Bedeutung des vollendeten Werks für den Verein ins rechte Licht gerückt und die respektable Eigenleistung von treuen und fleißigen Mitgliedern gewürdigt. 12 000 Stunden sind von ihnen erbracht worden. Der sportliche Teil des neuen Vereinsheims hatte seine Feuerprobe bereits bei den Jubiläumsspielen im vergangenen Jahr bestanden, nunmehr wurde auch der gesellige Bereich fertiggestellt. Er ist wohlgelungen, strahlt Gemütlichkeit aus und wird den „Neunzehnhundertzehnern“ eine würdige Heimstatt bedeuten.

In der Spielrunde 1986/87 übernahm Karl- Dieter Rückgauer das Traineramt und der SC Markdorf spielte von Beginn an gegen den Abstieg und hatte das Glück, dass es nur einen Absteiger aus der Landesliga gab. Somit konnte man als vorletzter die Klasse erhalten.

 

Nach 11-jähriger Tätigkeit als Abteilungsleiter gab Hans Schropp sein Amt in jüngere Hände. Mit Lutz Wielath konnte ein Nachfolger gefunden werden.

Unter der Ära Hans Schropp konnte das neue Vereinsheim gebaut und die Sportanlagen erweitert werden.

 

Die 2. Mannschaft erreichte in der Kreisliga B Staffel XI den 3. Tabellenplatz.

 

Das Pokalspiel der B- Junioren am Mittwoch, 3. Juni 1987, gegen den FC 04 Singen, wurde beim Stand von 7:1 für den SC Markdorf abgebrochen, wegen Ausschreitungen der Gästespieler auf fremden Platz. Beide Mannschaften wurden mit je 200.- DM Geldbuße bestraft ( Markdorf wegen Vernachlässigung der Platzdisziplin ) und nochmals mit je 15 .- DM für die entstandenen Kosten für die Bearbeitung. Das Spiel wurde für den SCM gewertet.

 

Die C- Junioren erreichten das Endspiel im Bezirkspokal und verloren gegen die SG Immenstaad 2:1 nach Elfmeterschießen. (1:1 n. V).

Gehrenberg- Sportanlagen eröffnet

Mit einem Festakt wurde am Freitag, 25. September 1987, die Einweihung der erweiterten Sportanlagen begangen.

Auf diesen Tag haben die Mitglieder der Markdorfer Sportvereine seit Jahren gewartet. Als um 16 Uhr die Fanfaren der Stadtkapelle Markdorf erklangen, ist in den Breitwiesen eine Sportanlagen eröffnet worden, die ihresgleichen in der Region suchen muss. Die Gehrenberg- Sportanlagen, wie die geschaffene Sportstätte jetzt heißt, bietet auf 64 000 qm² Fläche Sportmöglichkeiten vom Feinsten.

Ein Glanzpunkt in der Geschichte des Sports für die Stadt Markdorf.

Für den SC Markdorf bedeutet dies einen weiteren Rasenplatz, der die Spiel- und Trainingsmöglichkeiten erheblich verbessert.

In der Spielrunde 1987/ 88 kam der SC Markdorf sehr schlecht aus den Startlöchern und spielte von Anfang an gegen den Abstieg. Immer wieder wurden leichtfertig die Heimspiele vergeben, so dass man nie den Anschluss an das Mittelfeld schaffte. Bei nur fünf gewonnen Spielen und vier Unentschieden musste man als letzter aus der Landesliga gemeinsam mit Blumberg den Gang in die Bezirksliga antreten.

 

Die 2. Mannschaft belegte in der Kreisliga B Staffel XI den 9. Tabellenplatz.

 

Die B- Junioren erreichten in der Bezirksstaffel die Meisterschaft.

Geburtsstunde des „Intimus- Cup“

Im eindrucksvollen und immer wieder mit viel Lebensfreude und Sportbegeisterung erfüllten Auf und Ab der 78-jährigen Vereinschronik des „Sportclub Markdorf 1910 e.V.“ war es wohl eine Sternstunde der kreativen Clubstrategen Wolfgang Bäder und Peter Posprich, als sie die Idee hatten, angesichts der großzügig erweiterten SCM- Sportanlagen samt „Gehrenberg- Stadion“ das sportliche Geschehen Markdorfs durch ein attraktives Fußballturnier zu bereichern.

 

Nach zweijähriger Amtszeit als Abteilungsleiter, gab Lutz Wielath die Führung der Fußballer wieder ab. Paul Hinz  wurde als Nachfolger einstimmig gewählt.

 

In der Saison 1988/ 89 kam ein alter Bekannter, Alois Jaros, als Trainer zurück nach Markdorf. Doch alte Trainingsmethoden und Taktiken ließen die Spieler unzufrieden werden und so trennte man sich nach nur wenigen Wochen wieder von ihm. Danach konnte Zivan Jovic vom TuS Immenstaad verpflichtet werden. Der SC Markdorf belegte im ersten Jahr nach dem Abstieg aus der Landesliga einen 7. Tabellenplatz in der Bezirksliga Bodensee.

 

Die 2. Mannschaft erreichte in der Kreisliga B Staffel XI den 2. Tabellenplatz und wurde Vize- Meister.

 

Vom 15. – 21. Juli 1989 beherbergte der SC Markdorf prominente Gäste aus Brasilien. Fluminense Rio de Janeiro nahm am „Philips- Cup“ in Bern teil und bezog sein Trainingslager unter dem Gehrenberg. Trainieren konnten die Gäste vom Zuckerhut auf dem Trainingsgelände des SC Markdorf, welches der Verein und die Stadt zur Verfügung stellten. Zum Abschluss kam es noch zu einem richtigen Länderspiel. Ein verstärkter SC Markdorf spielte gegen Fluminense Rio de Janeiro und verlor mit 0:5 Toren.

Erinnerungsbild vor dem „Länderspiel“

Erstes Turnier um den „Intimus- Cup“

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte veranstaltete der Sportclub Markdorf vom 24. Juli bis 2. August 1989 den Intimus- Cup mit sehr großem Erfolg. 12 Mannschaften aus dem südbadischen und dem württembergischen Fußballverband spielten in vier Gruppen um den Turniersieg. Als erster Sieger ging der FC Konstanz aus dem Turnier hervor. Die „Seehasen“ gewannen in einem dramatischen Endspiel nach Elfmeterschießen mit 8:7 gegen den FV Ravensburg. 




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© Letzte Änderung am: 04.04.2013