SC Markdorf 1910 e.V.

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Wiederbeginn 1945

Bis April 1945 fanden wegen Verkehrsschwierigkeiten keine Verbandsspiele der ersten

und unteren Mannschaften mehr statt. Bis zum 8. September 1945 gab es auch keine

sportliche Zeitungsberichterstattung mehr.

Markdorf war also ohne Sportplatz, aber nur bis zum 14. Juli 1945. Auf Veranlassung

der französischen Kommandantur musste zum Nationalfeiertag der Franzosen eine

komplette Sportanlage zur Verfügung stehen, um ein Sportfest der Besatzungstruppen

zu veranstalten. Dabei mussten alle zur Verfügung stehenden Bauernfuhrwerke

auffahren. Ebenso wurden alle greifbaren Arbeitskräfte verwendet. In der Rekordzeit

von 14 Tagen war dann auch tatsächlich ein neuer moderner Sportplatz fertiggestellt,

der bis 1959 dem Verein dienen sollte.

Nachdem wieder ein Sportplatz zur Verfügung stand, rührte sich auch wieder der Fußballgeist im Städtchen. Die altverdienten Mitglieder Hermann Birkle, Erwin Knoblauch und Karl Rauch ergriffen die Initiative und erkämpften zum ersten die Genehmigung einer Versammlung. Alle alten Vereinsbezeichnungen und Vereinseintragungen waren gelöscht. Für eine Wiedergründung mussten Genehmigungen eingeholt werden von dem damaligen kommissarischen Bürgermeister Kahles, vom Gouvernement Überlingen sowie von dem Sportbeauftragten der französischen Militärregierung, Walter Dinger, aus Freiburg.

So trafen sich die wenigen alten Kämpen am Dienstag, 6. November 1945, im Gasthaus „Krone“.

SC Markdorf 1910

Als neue Vereinsbezeichnung wurde beschlossen, den Verein künftig „Sportclub

Markdorf 1910“ zu bezeichnen. Auch die Bürokratie der Militärregierung trieb wonnige Blüten. So musste vierteljährlich für jedes aktive und passive Mitglied ein umfangreicher Fragebogen ausgefüllt und vorgelegt werden, um ja nicht etwa SCM- Revoluzzer zu züchten. Um die erste Versammlung einberufen zu können, mussten erst noch Unterschriften der Bevölkerung gesammelt werden, die dann quasi Bürge stand für das Vereinsgeschehen. Durch das umfangreiche Fragebogen- und Genehmigungswesen wurde eine ordentliche Wiedergründung erst im März 1946 möglich. Diese Versammlung wählte im Vereinslokal „Sternen“ (heute Lichtblick) Erwin Knoblauch zum ersten Vorstand nach dem Kriege. In dieser Versammlung wurden dem Sportclub zwangsläufig auch die Abteilungen Turnen und Handball angegliedert. Im Gegensatz zu den Turnern gehörten die Handballer bis zu ihrer Auflösung noch als Abteilung dem Sportclub an. Die Turner sind im TV Markdorf wieder selbständig geworden.

Das erste Fußballspiel fand mit Sondergenehmigung bei strömenden Regen zwischen den Alt- Aktiven des Vereins und dessen Nachwuchskräften statt. Die jungen Kräfte konnten einen verdienten 6:3 Erfolg erringen.

Bis Anfang 1946 wurden lediglich Freundschaftsspiele ausgetragen.

Ab 1946 Pflichtrunden

Der Spielbetrieb im Bezirk Bodensee begann im Januar 1946 mit der Oberklasse

Südbaden. Ab März 1946 spielten dann die restlichen Vereine in einer Einheitsklasse,

die in 6 Staffeln aufgeteilt war, welche das Gebiet der späteren Bezirke Bodensee und

Schwarzwald umfasste. Der SC Markdorf spielte in der Einheitsklasse

Bodensee/Schwarzwald 3 und erreichte einen 3. Tabellenplatz.

40-jähriges Vereinsjubiläum

Das 40-jährige Vereinsjubiläum fand am Sonntag, 06. August 1950 statt. Es wurde ein

Jubiläumsturnier mit folgenden Mannschaften durchgeführt:

SV Bermatingen, TuS Immenstaad, SV Weissenau, TSV Fischbach, FC Kluftern,

SV Neufrach, SC Markdorf II

 

Die Repräsentationsspiele waren: 

Fußball:                      SC Markdorf I          -           FC 09 Überlingen I               2 : 0

Handball:                   SC Markdorf I          -           SV Mimmenhausen I            2 : 8

 

Anlässlich dieses Jubiläums wurden damals eine Reihe verdienter Spieler und Förderer

des Sports ausgezeichnet.

Die goldene Ehrennadel bekamen überreicht:

 

Wilhelm Fleck, Josef Mayer, Hermann Merk und Erwin Ruh.

Alle vier sind Gründungsmitglieder des FC Markdorf

 

Die silberne Ehrennadel erhielten:

 

Else und Edwin Hugger, Otto Ill, Otto Kraft, Hugo Schrod, Willi Stehle, Alfons

Viellieber sen. und Emil Walser.

 

Es muss auch vermerkt werden, dass eine ganze Reihe hervorragender Junioren-

mannschaften nach dem letzten Krieg wertvollen Spielernachwuchs erbrachte.




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© Letzte Änderung am: 21.10.2011