SC Markdorf 1910 e.V.

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Sportplatz- Einweihung 1920

Im Jahre 1920 erhielt der FC Markdorf einen neuen Fußballplatz „bei den Ehinger-

Häusern“. Der Platz lag hinter der heutigen Zeppelinstraße und war von der Stadt bei

der Domäne gepachtet worden. Erstmals hatte dieser Platz auch feste Tore und eine fast

regelrechte Größe.

 

Mit der Platzeinweihung wurde gleichzeitig ein kleines „Zehnjähriges“ gefeiert. So

zogen dann die „Halbnackigen“ mittags nach der Vesper mit Musik ab Vereinslokal

„Räuberhöhle“(heute Gasthaus Lichtblick) zum Fest-und Sportplatz. Unter ganz

erheblichen Anstrengungen war es möglich, die erste Mannschaft des VfB Friedrichs-

hafen für diesen Tag als Gegner zu gewinnen. Der FC Markdorf war als C- Klassen-

mannschaft den Sportfreunden aus Friedrichshafen noch ein unbeschriebenes Blatt.

Aber sie sollten eines Besseren belehrt werden. Schiedsrichter Hartmann aus

Ravensburg pfiff die beiden folgenden Festtagsspiele bei der Platzeinweihung 1920 an:

 

FC Markdorf I   ---   VfB Friedrichshafen I     2 : 1

(Tore: Emil Bublin und Fritz Ziegler)

 

FC Markdorf II   ---   Bahnfrei Konstanz II     3 : 2

 

Die Überraschung des Tages war durch diese Spiele geschaffen. Und noch eine dazu: Bei

diesen Spielen war erstmals eine größere Anzahl von Zuschauern zugegen. Durch den

Sieg über die „Lehrmeister“ aus Friedrichshafen geriet man in einen Freudentaumel ohnesgleichen.

FC-Mannschaft in den 20er Jahren

Stehend v.l.:   Uricher Siegfried, Ziegler Fritz, Ill Otto, Bublin Emil,

Mayer Josef, Hummler Oskar, Endres Josef, Ummenhofer

Hermann, Mattes Willi

Sitzend v.l.:    Beischer Otto, Keckeisen Karl, Keckeisen Ernst

Fußballer-Unikat aus dem Jahre 1921

Aufschwung bis 1928

Markdorf war jetzt drauf und dran, den Fußballsport „anzuerkennen“. Diese Tatsache

gab den Spielern selbst den nötigen Schwung. Man war nicht mehr so verachtet wie

ehedem. Und so entwickelte sich der Verein um Vorstand Willi Stehle ab 1921 zu seiner

ersten Blüte: Bis in die Jahre 1926/27 spielte etwa folgende Stamm- Mannschaft in der

B- Klasse:

 

 

 

Keckeisen Karl

 

 

Mayer Josef                          Keßler Otto

 

 

Keckeisen Ernst          Endres Josef          Frühtaler Karl

 

 

Uricher Siegfried       Ziegler Fritz       Ill Otto       Bublin Emil       Hummler Oskar

 

(auch Allgaier Raimund u.a.m.)

 

 

 

Die ersten Markdorfer Schiedsrichter sind mit Karl Tafelmair, Josef Ehret und Hans

Pfanner benannt. Verständlich, dass in jener Zeit ein Schiedsrichter als

„Regelgelehrter“ sowohl bei Spielern als auch beim Publikum noch Autorität genug

war, ein Spiel zu leiten. Dass es trotzdem nicht einfach war, ist auch begreiflich, da das

Spiel an sich noch wesentlich härter und roher war. Dafür war die Kameradschaft unter

den Spielern einmalig. Man ging gemeinsam durch dick und dünn. Finanzielle Sorgen

hatte der Verein natürlich ganz erheblich. Nicht etwa dass Schulden da waren, aber der

laufende Spielbetrieb, wie Fahrten, Verpflegung auf Fahrten usw., kostete den

Einzelnen eben doch manche Mark, die nicht immer vorhanden war.

Die Jahre der Inflation um 1923 waren besonders schwer. Auch die Gemeinde

Markdorf druckte damals ihr eigenes Geld und Rückhalt gewährte das Bürgerholz

(Stadtwald). So mussten oft fünf Mann ihre anderen sechs Kameraden finanziell

unterhalten. Ohne diese Verbrüderung wäre der Verein ohne Zweifel im Strudel der

schlechten Jahre untergegangen. Aber man hielt den Kopf hoch, spielte Fußball und

trank Most. Und eben dieser Most hat sie immer wieder in trüben Tagen

zusammengehalten, die wackeren Mannen des FC Markdorf.

In der Saison 1927/28 wurde am letzten Spieltag durch ein schwaches Spiel in

Sigmaringendorf leider die Meisterschaft in der Klasse B Abteilung 1 verpasst.

1. Meisterschaft in der Saison 1928/29

1929 erreichte der FC Markdorf in der Klasse B Abteilung 1 die lang ersehnte

Meisterschaft. Dies bedeutete den Aufstieg in die damals verhältnismäßig starke A-

Klasse. Dies war aber auch nur dank der bewundernswerten Kameradschaft möglich.




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© Letzte Änderung am: 21.10.2011